
Ein Kunde meldete sich bei uns mit der Bitte einige Schneidversuche im pbs LAB durchzuführen.
Grund war eine Umstellung im Betrieb von 80-µm-Folie auf 300-µm-Folie. Bei dieser erheblich dickeren Folie waren das Schneidergebnis und die Standzeit der Standardmesser nicht mehr zufriedenstellend.
Das Vorgehen im pbs LAB ist dann wie folgt:
- Vorauswahl von Versuchsmessern
- Schneidversuche mit der Kundenfolie
- Auswahl weiterer Testmesser basierend auf den ersten Versuchen
Es zeigte sich, dass die Testmesser unserer Vorauswahl einen Schneiddruck von 30,5 kg benötigten.
Weitere Testmesser zeigten mit 35,6 kg Schneiddruck ein deutlich schlechteres Ergebnis.
Ein dem Kundenmesser ähnliches Testmesser brachte es sogar auf extrem schlechte 26,1 kg.
Somit ist klar, warum unser Kunde Probleme hat. Zum Glück können wir dank dem pbs LAB eine objektive Empfehlung für eine alternative Schneidgeometrie geben.
Wenn es nun wirklich eilt können wir sogar aus vorverzahnten 1000mm-Platten ein Messer in der gewünschten Geometrie auslasern.